Aktenzeichen ?

Wenn Sie einer kriminellen Tat zum Opfer gefallen sind - schreiben Sie uns !

Informationen und Warnungen des BKA zu Ihrem Schutz.

und Auszug aus der Statistik 2000 und 2002 Ausländerkriminalität

Betrügerische Bestellungen von Computerbauteilen und Mobiltelefonen

Seit Anfang des Jahres 2000 gehen hier vermehrt Meldungen über Fälle der betrügerischen Warenerlangung mit folgender Arbeitsweise ein:

Per Fax oder telefonisch bestellen englisch-sprechende Personen im Namen britischer Firmen bei deutschen Firmen Computer-Bausteine (Prozessoren, Speicherchips,...) aber auch Mobiltelefone im Wert von mehreren 100.000,-- DM, die an Adressen in London geliefert werden sollen.

Bezahlt wird die Ware mit Schecks bekannter britischer Banken.

Falls Vorkasse vereinbart wurde, erhalten die geschädigten Firmen jeweils ein Schreiben einer bekannten britischen Bank, in dem bestätigt wird, dass das Geld von der englischen an die deutsche Firma angewiesen wurde.

Nach Versand der Ware erweisen sich die Schecks als verfälscht (von 10,00 US-Dollar auf den jeweiligen Rechnungsbetrag), bzw. geht das angeblich angewiesene Geld nicht auf dem Konto der geschädigten Firma ein.

Ermittlungen der britischen Behörden ergaben, dass es sich bei den Lieferanschriften um Wohnhäuser bzw. Bürohäuser handelt. Die Besteller (Personen und Firmen) waren dort nie gemeldet und sind zum Zeitpunkt der Überprüfung dort nicht aufhältig.

Bei den bestellenden Firmen handelt es sich teilweise um Phantasiefirmen, meist jedoch um missbräuchlich benutzte Namen existenter Firmen.

Auf Nachfrage teilten die britischen Banken regelmäßig mit, dass die Person, die die Überweisung an die deutsche Firma bestätigt hat, dort nicht arbeitet. Auch sind die bestellenden Firmen nicht Kunden der Banken.

Sollten Sie in ähnlicher Weise geschädigt oder sollte dies versucht worden sein, erstatten Sie bitte Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle.




Nigerianische Angebote

Nigerianische Betrüger nutzen Internet - Original Text einer erhaltenen E-Mail hier

Die seit 12 Jahren bekannten nigerianischen Angebotsschreiben werden heutzutage per e-Mail versandt. Tausendfach erhalten deutsche Firmen, Behörden und Privatpersonen e-Mails mit der Aufforderung, bei dem Transfer von Millionenbeträgen ins Ausland behilflich zu sein. Als Belohnung für die Mithilfe werden bis zu 30 % der Summe (in der Regel zwischen 20 und 45 Millionen US-Dollar) in Aussicht gestellt.

Neben Nigeria sind in den letzten Jahren weitere afrikanische Staaten wie Togo, Ghana, Sierra Leone, Elfenbeinküste und Südafrika als Absendeländer bekannt geworden.  Die angebliche Herkunft der Gelder reicht von unterschlagenem Firmenvermögen über unverhofft aufgetauchte Familienschätze bis hin zu angeblichen Erbschaften nach plötzlichen Todesfällen. Tatsächliche politische und gesellschaftliche Veränderungen sowie Naturkatastrophen und Flugzeugabstürze werden geschickt in die Legenden eingeflochten.

Bekundet jemand sein Interesse an dem angebotenen „Geschäft“, erhält er per Telefax zahlreiche offiziell aussehende Schreiben der Central Bank of Nigeria CBN, der Nigerian National Petroleum Corporation NNPC, oder sonstigen, meist fiktiven Behörden, in denen er als Empfänger der Millionensumme eingetragen ist.
Die angebliche Freigabe der Gelder wird anschließend durch unterschiedliche Phantasiebehörden wie The Presidency - Debt Reconciliation Committee, The Foreign Payment Office, Debt Management Department, Office of the Accountant General, Federal Inland Revenue Service, Central Bank of Nigeria - Department of Foreign Operation, Fund Release Authority, International Fund Remittance u.ä. bestätigt.

Vor der Auszahlung werden jedoch in allen Fällen Provisions-, Verwaltungs- oder Versicherungsgebühren fällig, die von dem deutschen „Geschäftspartner“ gefordert werden. Hat dieser dann Zahlungen geleistet, verzögert sich die Auszahlung des Millionenbetrages immer wieder wegen unterschiedlichster „Schwierigkeiten“, die nur durch Zahlung weiterer Beträge beseitigt werden können.
Nicht selten werden zur Übergabe des Geldes persönliche Treffen im europäischen Ausland (bevorzugt London und Amsterdam) arrangiert. Seriös gekleidete Herren präsentieren dann einen Koffer mit schwarz eingefärbten „Dollarnoten“, die nur mit einer teuren Chemikalie wieder entfärbt werden können. Keine Frage, daß man angesichts des greifbar nahen Millionenbetrages leicht bereit ist, auch diese Kosten zu übernehmen.

 In keinem bisher bekannten Fall kam es tatsächlich zu einer Übergabe oder Überweisung der Millionen. Alle vorab gezahlten Beträge sind verloren. 

Für den Umgang mit derartigen Angeboten gilt deshalb: Nie antworten! Wegwerfen!

Sollten Sie bereits auf Grund eines solchen „Geschäftes“ Zahlungen geleistet haben und sich betrügerisch 
geschädigt fühlen, erstatten Sie Strafanzeige bei dem Betrugskommissariat Ihrer örtlichen Polizeidienststelle.


Trickbetrug

Betrug bei Geldtauschgeschäften an der ungarisch-rumänischen Grenze

In der Vergangenheit kam es im ungarisch-rumänischen Grenzgebiet, auf rumänischer Seite, vermehrt zu Trickbetrügereien an deutschen Touristen.

Der folgende Auszug aus einem Schreiben eines betroffenen Bürgers an den Bundesinnenminister soll die Vorgehensweise der Täter darstellen:

"Als wir an der Shell-Tankstelle in unmittelbarer Nähe der Grenze hielten, hielt neben uns ein PKW mit 2 jungen Männern. Angeblich kamen sie aus Italien.
Einer von ihnen bat meine Frau um den Gefallen, einen 500,- DM - Schein in kleinere deutsche Scheine zu wechseln. Er könne andernfalls bestimmte Verpflichtungen nicht bezahlen. So viel Bargeld hatten wir nicht bei uns. Daraufhin zog er einen 200,- DM - Schein hervor und gab zu verstehen, er wäre ihm auch geholfen, wenn wir den 200,- DM - Schein wechselten.
Die Scheine waren ohne Zweifel echt. Es sollte auch kein Umtausch in eine andere Währung erfolgen. Darum hatten wir keine Bedenken.
Durch unser Autofenster reichte er meiner Frau den Schein (wie wir meinten), um den ein rumänischer 10.000,- Lei - Schein "als Dank für die Gefälligkeit" gelegt war. In Wirklichkeit war der 200,- DM - Schein gegen einen weiteren 10.000,- Lei - Schein ausgetauscht worden.
Die Betrüger waren sofort verschwunden."

Nach Angaben von Betroffenen stehen die rumänischen Grenz- und Polizeibeamten diesen Vorgängen machtlos gegenüber.

Bei Fällen, in denen sich der geschilderte Verlauf abzeichnet, ist höchste Vorsicht geboten, solche Tauschgeschäfte sollten gemieden werden.

Sollten Sie bei ähnlichen "Geschäften" betrügerisch geschädigt worden sein, erstatten Sie Strafanzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle.


KAPITALANLAGEBETRUG

Jedes Jahr werden Anleger in Deutschland um einige hundert Millionen DM erleichtert. Unseriöse Anlage- und Vermittlungsgesellschaften ziehen ihnen mit diversen Tricks das Geld aus der Tasche. Dagegen können und sollten Sie sich schützen.

DER ERSTKONTAKT

Die unaufgeforderte telefonische Kontaktaufnahme ist wettbewerbsrechtlich grundsätzlich unzulässig. Auch Referenzen wie Verwandte und Bekannte, die schon "eingestiegen" sind, sind kein Beleg für die Seriösität einer Geldanlage. Seien Sie bei einer solchen Kontaktaufnahme besonders kritisch. Treffen Sie Entscheidungen nicht auf Grund des Urteils ihrer Verwandten und Bekannten.

WER IST DER ANBIETER

Die Bezeichnungen "Vermögensberater", "Finanzkaufmann" und "Finanzberater" sind gesetzlich nicht geschützt. Sie sind kein Indiz für die Seriösität, jeder kann sich so nennen. Holen Sie alle Informationen über den Anbieter ein, lassen Sie sich aussagefähige Referenzen über die bisherige Tätigkeit des Anbieters vorlegen.

WIE HOCH IST DIE IN AUSSICHT GESTELLTE RENDITE

Als Maßstab kann die Verzinsung zehnjähriger Bundesanleihen gelten, zu erfahren bei jedem Kreditinstitut und im Wirtschaftsteil überregionaler Tageszeitungen. Liegt die Rendite höher, ist auch das Risiko von Teil- bzw. Totalverlust des eingesetzten Kapiatals höher. Renditen von 10% und mehr sind in der Regel nur mit hochspekulativen Anlageformen zu erzielen. Gehen Sie auf keine Kompromisse ein, je höher das Gewinnversprechen, desto höher ist auch das Verlustrisiko.

WO IST DER GESCHÄFTSSITZ DES ANBIETERS

Viele Anbieter lassen sich im Ausland nieder. Am angeblichen Geschäftssitz befindet sich oftmals nur ein Briefkasten. Denken Sie daran, dass die Geschäftstätigkeit dann auf dem ausländischen Recht basiert, mögliche Rechtsstreite müssen Sie mit den damit verbundenen Risiken und Kosten im Ausland führen. Im schlimmsten Fall ist der Anbieter nicht mehr greifbar.

WO LIEGT DAS INVESTITIONSOBJEKT

Würden Sie eine Immobilie kaufen, ohne sie vorher besichtigt zu haben? Nein. So sollten Sie auch bei einer Kapitalanlage in Immobilien verfahren. Den die drei wichtigsten Merkmale einer Immobilie sind die Lage, die Lage und nochmals die Lage. Daher gilt, bei Objektkäufen auf keinen Fall auf einen Ortstermin zu verzichten, Fotos sind kein Qualitätsnachweis.

WIE SIEHT DIE INVESTITIONSRECHNUNG AUS

Sie sind der Geldgeber, nicht Bittsteller, es Ihr Geld, mit dem gearbeitet wird. Daher bestehen Sie auf detaillierten Aufstellungen, wie und wo Ihr Kapital angelegt wird und welche Kosten verursacht werden. Das sind wesentliche Vertragsverpflichtungen des Anbieters. Der Vertrag muss darüber hinaus verständlich sein.

WERDEN SIE UNTER ZEITDRUCK GESETZT

Anlageentscheidungen sind immer in Ruhe zu überlegen. Unter Zeitdruck steht in der Regel nur der dubiose Anbieter, den er muß Sie veranlassen, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel zu investieren. Denn mit der Zeit steigt auch das Risiko seiner Entdeckung.

Nehmen Sie sich die Zeit, sich über den Anbieter und seine Produkte zu informieren.

HÄNDE WEG VON SCHWARZGELDANLAGEN

Bedenken Sie immer, dass Sie sich erpressbar machen. Ermittlungsverfahren gegen unseriöse Unternehmen werden auch durch die Steuerfahndung geführt. Anstatt nach Abzug der Steuern noch mindestens 50% für sich zu haben, besteht die Gefahr, für das verlorene Kapital noch nachträglich Steuern zahlen zu müssen und zusätzlich mit Strafen und Geldbußen zu rechnen. Lassen Sie sich nicht von Steuervorteilen blenden.

CHECKLISTE
  • Seien Sie bei unaufgeforderter telefonischer Kontaktaufnahme besonders kritisch!
  • Lassen Sie sich generell nicht zu einer Anlage überreden!
  • Je höher das Gewinnversprechen, desto höher ist auch das Verlustrisiko!
  • Überprüfen Sie unbedingt den Anbieter, nutzen Sie dazu die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen und die zuständigen Verbraucherstellen!
  • Bleiben Sie auch nach einem erfolgreichen Erstgeschäft kritisch!
  • Lassen Sie sich bei Geldanlagegeschäften niemals unter Zeitdruck setzen!
  • Verzichten Sie keinesfalls auf die Besichtigung der Immobilie!
  • Verlangen Sie vom Anbieter aussagekräftige und ausführliche Informationen zu den angebotenen Kapitalanlagen! Fragen Sie so lange, bis Sie es verstanden haben!
  • Machen Sie sich auf keinen Fall erpressbar, Steuerehrlichkeit erspart Ihnen schlaflose Nächte!
  • Wenn es schon passiert ist, erstatten Sie bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle Anzeige.
WO KANN MIR GEHOLFEN WERDEN

Wenn Sie nicht weiter wissen, wenden Sie sich an die für Ihren Wohnsitz zuständige Verbraucherzentrale oder an den Dachverband, die "Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände e.V." . "Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände e.V.".

http://www.agv.de/agv_wind.htm 

Auszug aus der Statistik des BKA
 Ausländerfeindlichkeit oder traurige Wahrheit ?

Anmerkungen der Redaktion

Liebe ausländische Mitbürger, wir wissen, dass die Mehrzahl von Euch ehrlich
ist und diese Kriminalstatistik allen Ausländern schadet.

Bitte helft mit und schützt diese Kriminellen nicht, auch wenn sie Eure
Landsleute sind oder der Familie angehören. Danke !

Ein Auszug krimineller Delikte, die uns persönlich betreffen könnten

Der Anteil ausländischer Tatverdächtiger 2000 und 2002

Mord und Totschlag  29,8 %   /  2002  34,5 %
Raubdelikte 31,4 % / 2002  35,3 %
Vergewaltigung, sexuelle Nötigung 32,4 % / 2002 33,5 %
Gefährliche und schwere Körperverletzung 25,9 % / 2002  28,3 %

Das ergibt einen Durchschnitt bei diesen Delikten von  29,88 % / 2002  32,9 %

Wenn wir diese Zahl im Verhältnis zum Anteil der ausländischen Mitbewohner (ca. 10 %) sehen, ergibt sich daraus, dass diese Straftaten ca. 3x so hoch sind, wie bei Deutschen Staatsangehörigen.

Die Dunkelziffer bei nicht in Deutschland lebenden Straftätern kommt noch dazu. Diese Täter verlassen das Land häufig unmittelbar nach der Straftat.

weitere Infos unter
siehe Nichtdeutsche Tatverdächtige